Zinseszins aus der Natur
Schon alte Adelshäuser
haben seit Jahrhunderten Kaufkraft über Generationen mit Wald und Land übertragen. Das kostbare Naturgut ist für allerlei Dinge nützlich. Es wird im Möbelbau verwendet, Transportmittel können aus Holz hergestellt werden, es kann wärmen und auch ganze Häuser können aus Holz gebaut werden.
Holz ist sehr vielseitig, kommt aus der Natur und wächst nahezu selbständig. Ein ideales Mittel, um Kaufkraft über lange Jahre zu erhalten und zu übertragen.
Edelholz ist eine Form der Kapitalanlage, die mit dem allgemein bekannten Kapitalmarkt kaum etwas zu tun hat. Holz ist ein Teil der Natur und wächst über Jahrzehnte im Prinzip von allein. Nun gibt es aber verschiedene Güteklassen von Holz und damit auch verschiedene Nutzungsmöglichkeiten. Während Nutzholz eher im Billigmöbelbau und z.B. als Brennholz Verwendung findet, wird Edelholz im Bereich der hochwertigen Möbel, im Yachtbau oder auch in Oberklassefahrzeugen verarbeitet. Die Nachfrage nach Edelhölzern wächst seit Jahren stetig, jedoch möchten Gott sei Dank auch immer weniger verarbeitende Betriebe Edelhölzer aus Rodungen in den Urwäldern haben.

Qualitativ hochwertiges Edelholz, welches aus Aufforstungen stammt, genießt hohes Ansehen in der Verarbeitung, aber auch beim Endverbraucher. Da Holz jedoch nicht in einer Vegetationsperiode fertig gewachsen ist, ist der Markt sehr überschaubar und vor allem auch gut auf lange Sicht einzuschätzen. "Brauchen wir nächstes Jahr mehr Edelholz, hätten wir vor 20 Jahren mehr Bäume pflanzen müssen!" Das Angebot an Edelholz ist somit auch auf lange Sicht überschaubar, trotz dessen dass die Nachfrage stetig steigt.
Die Natur wächst und entsteht durch den natürlich Wasserkreislauf der Erde, gleichzeitig dienen Bäume als CO
2-Katalysatoren und produzieren frischen Sauerstoff und ist somit zusätzlich ein ökologisch sinnvolles Produkt.
Robinie, Schwarznuss, Kirsche und einige weitere...
Holzarten sind Edelhölzer und zeichnen sich jeweils durch ihre besonderen Eigenschaften aus. Eine hohe Stabilität und Biegefestigkeit, höchste Oberflächengüte und dauerhafte Beständigkeit nach der Verarbeitung zeichnen Edelhölzer aus.
Von Jahr zu Jahr naturgewachsen, entsteht jedes Jahr ein neuer Jahresring, der durch seinen Biomassenzuwachs auch auf Kapitalebene hinterher entsprechender Zuwachs ist. So entscheidet nicht nur die Holzqualität selbst, sondern auch die Länge und vor allem der Stammdurchmesser am Ende über den Ertrag. Eine regelmäßige Entastung, gute Böden, positives und nicht zuletzt trägt gerade entwicklungsfähiges Pflanzgut zum Erfolg der Anlage bei.
Worauf Sie achten sollten
- Kaufen Sie Edelholz nach Möglichkeit physisch.
- Achten Sie auf waldbauliche Risiken und ob Sie diese zu tragen haben!
- Achten Sie darauf, dass Sie nur Holz aus Neupflanzungen und unter keinen Umständen aus tropischen Rodungen kaufen!
- Achten Sie auf die FSC-Zertifizierung des Holzes - Ein Qualitätsmerkmal, das immer wichtiger für den späteren Verkauf wird.
- Achten Sie auf die Erfahrung des Anbieters.
- Lange Laufzeiten sind normal, kurze Laufzeiten sprechen häufig dafür, dass es sich nicht um physisches Holz handelt.
- Je mehr Standorte von einem Anbieter betrieben werden, desto höher ist die Absicherung des Unternehmens gegen eventuelle Schäden.
- Achten Sie z.B. auf erstrangige Sicherheiten.
Steuerliche Hinweise
Kaufen Sie Edelholz in Kapitalanlageform, z.B. über einen Investmentfonds, unterliegt dies natürlich den entsprechenden steuerliche Gegebenheiten.
Kaufen Sie Land auf welchem Bäume stehen, um genau deren Ertrag zu erhalten, unterliegen diese z.B. Einnahmen aus Forst- und Landwirtschaft. Kaufen Sie physisches Holz in der privaten Lebensführung, sind die Erträge nach der heutigen steuerlichen Gesetzgebung steuerfrei (Stand Januar 2011). Details entnehmen Sie bitte den jeweiligen Verkaufsunterlagen bzw. Ihrem Steuerberater.
Fazit
Edelholz ist ein hervorragender Sachwert mit langer Beständigkeit für die Zukunft und somit ein sehr solider Baustein für ein gut diversifiziertes Portfolio eines Anlegers. Wenn man auf einige Details der Anlageform achtet, kann dieser "astrein" zum Kaufkrafterhalt dienen und erwirtschaftet zudem sehenswerte Renditen bei vergleichsweise geringen Risiken.